Ein neues Verkehrsschild weist die von den Kommunen erst noch einzurichtenden Zonen gesondert aus. Auf einem Zusatzschild sind zudem die Plaketten - rot, gelb oder grün - abgebildet, die die Fahrt in einem solchen Bereich trotzdem erlauben.
Welches Fahrzeug welche Plakette bekommt, richtet sich nach der Schadstoffklasse. Als Faustformel gilt: Je geringer die Feinstaubemission, desto höher (und besser) ist die Schadstoffgruppe. Grundsätzlich gilt die Verordnung für alle Pkw und Nutzfahrzeuge - unabhängig von der Antriebsart, also auch für Autogasfahrzeuge. Selbst im Ausland zugelassene Wagen benötigen eine Plakette, um in einer Umweltzone fahren zu dürfen.
Ausgenommen sind lediglich mobile Maschinen und Geräte, Arbeitsmaschinen, land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, Mofas, Motorräder sowie die drei- oder vierrädrigen Spaßfahrzeuge mit Namen Trike und Quad.
Für die Zuordnung in eine Schadstoffklasse ist der Emissionsschlüssel in den Fahrzeugpapieren entscheidend. Bei Papieren, die vor dem 1. Oktober 2005 ausgestellt worden sind, findet man diese Angabe im Feld «Schlüsselnummern zu 1» an der 5. und 6. Stelle. Bei jüngeren Dokumenten ist der Schlüssel in der 3. und 4. Stelle des Feldes 14.1 enthalten.
Kein Pickerl bekommen Pkw der Gruppe 1 ohne geregelten Katalysator, Diesel-Pkw nach Euronorm 1 oder schlechter sowie Lkw nach Euronorm 1 und schlechter. Der TÜV Süd schätzt den Anteil der Fahrzeuge, die leer ausgehen dürften, auf 15 Prozent des gesamten Bestands in Deutschland. Die grüne Plakette erhalten Kraftfahrzeuge mit dem geringsten Partikelausstoß, also solche mit modernster Dieseltechnik sowie nahezu alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotor, die über einen geregelten Katalysator verfügen.
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